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  Kirchweihfest 2018  
     
  21.10.2018:
Kirchweihfest 2018



Auch 83 Jahre nach ihrer offiziellen Einweihung der Christuskirche darf sich die Kirchengemeinde immer wieder über neue Gruppen und Kreise freuen. Aktuelles Beispiel war hierfür der Premierenauftritt des neu gegründeten Kinderchores im Rahmen des Kirchweih-Festgottesdienstes

Während das Konzert des Posaunenchores am Abend den krönenden Abschluss des diesjährigen Kirchweihfestes der Kirchengemeinde bildete, waren es im Festgottesdienst am Morgen vor allem die Kinder der Gemeinde, die dem Gottesdienst den inhaltlichen Schwerpunkt und den musikalischen Rahmen verliehen. Immerhin feierte der neu gegründete Kinderchor eine eindrucksvolle Premiere, und die Kinder des Spurensucher-Gottesdienstteams sendeten die Botschaft aus, die die Christuskirche auch 83 Jahre nach deren offizieller Einweihung mit Leben erfüllt.

„Lasst euch selbst als lebendige Steine zu einem geistigen Haus erbauen“, zitierte Pfarrer Heinz Geyer ein Petrus-Wort als Reaktion auf ein Anspiel der Kinder der Gemeinde, das deutlich machte, dass das Kirchengebäude allein keine Gemeinde bildet. „Die Christuskirche hat ihren Schatz darin, dass Menschen hier zusammen kommen und eine Gemeinschaft mit Gott bilden“, so Pfarrer Geyer gegenüber der Festgemeinde, zu der am Kirchweihfest neben der 1. Bürgermeister Christine Frieß auch weitere Mitglieder des Stadtrats zählten. Dass auffallend viele dieser „lebendigen Steine“ in der Christuskirche von Kindern verkörpert werden, untermauerte der Auftritt des neuen Kinderchores. Unter der Leitung von Katharina Flierl und Monika Schneider bildeten die Mädchen und Jungen nach nur wenigen gemeinsamen Proben ein überzeugendes Kollektiv, das mit viel Freude und Ausdruckskraft Lieder wie „Gott schenkt mir diesen neuen Tag“ präsentierte und damit auch inhaltlich das Motto des Festtages für die Gemeinde zum Besten gab. Zusätzlichen Glanz erhielt der Gottesdienst durch den Flötenchor unter der Leitung von Susi Schliefer und den Chor „QuerBet“ unter der Leitung von Dr. Friedrich Flierl, die gekonnt den musikalischen Rahmen setzten.

Im Anschluss an den Gottesdienstes feierte die gesamte Gemeinde das Kirchweihfest mit einem gemütlichen Beisammensein im Gemeindehaus, bei dem sich erneut die Kinder und Jugendlichen über abwechslungsreiche Spiel- und Bastelangebote freuen konnten.

 

 


21.10.2018:
25 Jahre: Best of Posaunenchor Burgkunstadt



Stehende Ovationen seines eigenen Chores sowie des versammelten Konzertpublikums erhielt Thomas Meyer beim Kirchweih-Konzert der Evangelischen Kirchengemeinde, das ganz im Zeichen seines 25jährigen Wirkens als Posaunenchorleiter und Organist der Kirchengemeinde stand.

„Grandios!“, „Gewaltig!“, „Ein Stück Himmel auf Erden!“ Derart begeistert fielen die Reaktionen der Besucher der Christuskirche aus, die dort den Höhepunkt des diesjährigen Kirchweihfestes erlebt hatten: Der Posaunenchor riss mit seinem Programm „25 Jahre: Best of Posaunenchor Burgkunstadt“ in der gut gefüllten Christuskirche in der Tat die Konzertbesucher förmlich aus den Kirchenbänken.

Dabei bezog sich das Motto des Konzerts nicht auf den Posaunenchor allein, da dieser bereits seit 62 Jahren existiert. Vielmehr wurde das Konzert zu einem musikalischen Beweis für das nachhaltige Wirken dessen Leiters Thomas Meyer, der den Posaunenchor seit 25 Jahren anführt und diesen in dieser Zeit auf ein musikalisches Niveau gehoben hat, das in der Region seinesgleichen sucht. Somit präsentierten die Blechbläserinnen und -bläser einen beeindruckenden Einblick in ihr anspruchsvolles Repertoire, das der Chor mit seinem Leiter in den vergangenen 25 Jahren einstudiert hat. Das Ergebnis war ein klanggewaltiger Mix aus Choralgesängen aus der Romantik bis hin zu Swing-Arrangements der Neuzeit sowie mitreißenden Eigenkompositionen Meyers. Doch damit nicht genug: Thomas Meyer präsentierte seine musikalische Brillanz auch an der Orgel der Christuskirche, an der er in unzähligen Gottesdiensten und Konzerten der letzten 25 Jahre ebenfalls nachhaltige Spuren hinterlassen hat. „Dieses Konzert war der hörbare Beweis dafür, dass du für unsere Gemeinde seit 25 Jahren ein echter Glücksfall bist“, resümierte auch Pfarrer Heinz Geyer das eindrucksvolle Engagement und Können Meyers. Die restlos begeisterten Zuhörer bestätigten diese Einschätzung mit Minuten langem Applaus und stehenden Ovationen für Thomas Meyer.

Den fulminanten Beginn des Konzerts gestalteten Orgel und Posaunenchor gemeinsam von der Empore der Christuskirche aus, als Händels „Halleluja“ das Gotteshaus erfüllte. Bei anderen Konzerten wäre dies bereits der musikalische Höhepunkt gewesen - am Abend des Kirchweihfestes diente Händels berühmtes Musikstück lediglich als Auftakt für eine musikalische Reise, die sich über vier Jahrhunderte Kirchenmusik erstreckte.

Der Clou des Abends war dabei, dass sich beispielsweise an Johann Sebastians „Ich ruf zu dir, Herr Jesus Christ“ an der Orgel umgehend der Posaunenchor mit „He’s real“ von Manuel Kolb anschloss. Auf Barock folgt direkt moderner Swing – dieser musikalische Spagat gelang auch deshalb, weil sich darin Thomas Meyers ganz persönliche Herangehensweise an die Kirchenmusik widerspiegelt, bei der dem großen Barockkomponisten genauso viel Aufmerksamkeit und Liebe für das musikalische Detail entgegengebracht wird wie den modernen Arrangements des 20. und 21. Jahrhunderts.

Spätestens bei der schwungvollen Darbietung der „Blasmusik in d-moll“ aus der Feder von Thomas Meyer brach das Publikum mit der anfänglichen Bitte des Pfarrers, sich mit dem Applaus bis zum letzten Stück zurückzuhalten. „Ich bin froh, dass Sie meiner Bitte nicht gefolgt sind. Ich selbst platze schon seit Minuten geradezu vor Begeisterung und bin froh, dass wir mit dem Klatschen ein passendes Ventil haben“, so Pfarrer Geyer. In der Folge feierten die zahlreichen Zuhörer dann auch jedes Stück mit dem entsprechenden Applaus.

Zwart, Rieger, Rinck und Schütz lauteten die Komponisten der folgenden Orgel- und Blechbläserstücke, die allesamt durch hohe Einfühlsamkeit, technische Raffinesse und teils pure Klangewalt überzeugten. Der Posaunenchor wurde bei den modernen Arrangements durch Vladimir Sigarev am Schlagzeug unterstützt, dessen mitreißendes Spiel dem Chor zusätzlichen Schwung verlieh. Höhepunkte gab es viele; in besonderer Erinnerung blieb dem Publikum aber sicherlich das „Jesus Christ Superstar“ von Andrew Lloyd Webber, das dem Chor neben Ausdauer auch alle Gefühlswelten der Musik abverlangte.

Bei aller Euphorie und Freude über die musikalische Qualität des Abends sprach es aber auch für die Ausführenden, dass man dem Wunsch des Publikums nach einer Zugabe nicht nachkam, sondern dem Choral „Nun danket alle Gott“ das „Schlusswort“ überließ. „Gott allein die Ehre“ – so signierten Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel viele ihrer Werke. Dass der Posaunenchor und Thomas Meyer diesem Auftrag nicht zuletzt auch aufgrund des gewählten Schlusschorals gerecht wurden, verlieh dem Konzerterlebnis endgültig das Prädikat „besonders wertvoll“.

 

 


 
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