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  Frühlingskonzert  
     
  18.05.2014:
2014



Es war der musikalische Höhepunkt und eine echte Premiere zugleich: Erstmalig in der langen Geschichte beider Chöre und somit der Kirchenmusik in der Evangelischen Kirchengemeinde stimmten der Flötenchor und „QuerBet“ zum Abschluss des Frühjahrskonzerts in der Christuskirche zu einem gemeinsamen Auftritt an – und landeten damit nicht nur musikalisch sondern auch inhaltlich einen Volltreffer: Die Motette von Klaus Heizmann zu „Lobe den Herrn, meine Seele“ spiegelte nämlich auf eindrucksvolle Art und Weise die Botschaft des gesamten Konzertabends wider.

Passend zum Sonntag „Kantate“ und somit zum Tag der Kirchenmusik legten die Chöre und Solisten erneut einen nachdrücklichen Beweis des Facettenreichtums der Kirchenmusik ab.

„Die Musik ist die beste Gottesgabe; sie ist eine Urmeisterin, die Menschen sanftmütig macht.“ Mit diesen Worten Martin Luthers aus „Wirkungen der Musik“ begrüßte Pfarrer Heinz Geyer am vergangenen Sonntag die Besucher der Christuskirche, die diesen Effekt in einem kurzweiligen Konzertprogramm am eigenen Leibe erfahren durften. Doch neben den eher ruhigen Klängen gab es im Rahmen des Frühlingskonzertes allerlei Festliches und Mitreißendes zu hören.

Den passenden Auftakt dazu leistete einmal mehr der Posaunenchor unter der Leitung von Thomas Meyer. Mit den schwungvollen Tänzen aus der „Suite“ von Michael Praetorius eröffneten die Blechbläser das Konzert gewohnt festlich. Doch ihr rhythmisches wie auch technisches Können bewiesen die Blechbläser nicht nur bei diesem barocken Einstieg. Einen ersten Schritt zur Moderne vollzog man bereits mit der getragenen und zugleich klanggewaltigen „Prozession der Edlen“ aus der Feder des russischen Komponisten Nicolai Rimski-Korsakow, ehe der Chor mit der Darbietung von „Blessed be your name“ von Michael Schütz endgültig den Spagat zwischen Tradition und Moderne vollzogen hatte. Dabei beinhalteten Choralvorspiel und Begleitsatz all das, was zeitgenössische Blechbläser-Literatur im Rahmen der Kirchenmusik ausmacht: rhythmische Feinheiten gepaart mit eingängigen Melodieläufen und einem gewissen Drang zu Pomp und Theatralik. Alle diese Facetten meisterte der Posaunenchor mit großer Souveränität.

Eine durchaus willkommene Abwechslung bei dieser Klanggewalt garantierten drei Damen an der Querflöte, die geschickt zwischen den modernen Arrangements der Blechbläser eingestreut wurden und somit für einen gelungenen musikalischen Kontrapunkt sorgten. Das Querflöten-Trio mit Laura Düthorn, Johanna Kraus und Susi Schliefer überzeugte beim „La Rejouissance“ aus Händels „Feuerwerksmusik“ und der „Old-fashioned Polka“ von Henk van Lijnschooten mit seiner spielerischen Leichtigkeit und musikalischen Sensibilität. Dabei durfte sich nicht nur Querflöten-Lehrerin Susi Schliefer sicher sein, mit ihren beiden Schülerinnen echte Talente geformt zu haben, von denen man in Zukunft sicherlich noch einiges hören wird.

Zufrieden durfte sich Susi Schliefer auch mit dem Auftritt ihres Flötenchores zeigen, der einmal mehr den Beweis erbrachte, dass man auch mit Holzblasinstrumenten einen orchestralen Klang erzeugen kann. Dies unterstrich der Chor sowohl bei der „Intrade“ von Wolfgang Brödel, als auch beim „Andante“ aus Felix Mendelssohn-Bartholdys „Lieder ohne Worte“. Seinen richtig großen Auftritt feierte der Flötenchor aber natürlich zusammen mit „QuerBet“. Frauen- und Männerstimmen im Einklang mit den Barock-, Alt-, Tenor- und Bassflöten. Die durchweg positive Resonanz der Zuhörer war gleichzeitig als Aufforderung zu verstehen, diese musikalische Zusammenarbeit auch in Zukunft zu verfolgen.

Zuvor hatte „QuerBet“ unter der Leitung von Frieder Flier seine große Bandbreite unter Beweis gestellt. Dabei verlieh der Chor bekannten Melodien wie „Kumbaya“ ein neues Gewand, indem die Gesänge mitunter fugenartig angestimmt wurden.

Sinnbild für die hohe Qualität der Kirchenmusik in der Evangelischen Gemeinde ist und bleibt das Zusammenspiel von Susi Schliefer an der Querflöte und Thomas Meyer an der Orgel. Gemeinsam präsentierten sie rasante Melodieläufe wie hoch sensible Passagen barocker Kirchenmusik von Georg Philipp Telemann und dessen „Sonate C-Dur TW 41“. Spielerisch leicht zauberten die beiden Könner selbst die schwierigsten Passagen und luden somit zum Träumen und Staunen ein.

Der lang anhaltende Applaus des Publikums war der beste Beweis dafür, dass die Chöre und Solisten der Gemeinde genau das erreicht hatten, was Pfarre Geyer den Besuchern vor dem Konzert noch gewünscht hatte: die Musik und das darin enthaltene Lob Gottes als Bereicherung für Ohren, aber vor allem für das eigene Herz zu entdecken.

 







02.05.2010:
2010



Seit jeher steht der Sonntag „Kantate“ des Kirchenkalenders im Zeichen der Kirchenmusik. Und genau an jenem Sonntag unterstrichen die Chöre und Solisten der Kirchengemeinde im Rahmen des Frühlingskonzertes in der Christuskirche die enorme Vielfalt und Bandbreite der Kirchenmusik, die von der traditionell festlichen Barockmusik des Posaunenchores bis hin zur gefühlvollen Pop-Ballade der Jugendband reichte, und dennoch, wie Pfarrer Heinz Geyer es in seiner Begrüßung betonte, im Lob Gottes über die „entscheidende gemeinsame Schnittstelle“ verfügte. Doch auch der hohe künstlerische Anspruch und die ungemeine Spielfreude aller Musiker und Sänger machten am frühen Sonntagabend das abwechslungsreiche Programm zu einem echten Hörgenuss, den die zahlreichen Konzertbesucher wie einen bunten Frühlingsstrauß gerne entgegen nahmen. Geradezu prädestiniert war der festliche Konzertabend für diejenigen Christen, die am Morgen des gleichen Tages noch an selber Stelle ihre Jubelkonfirmation gefeiert hatten. Denn die musikalischen Darbietungen weckten in den Jubelkonfirmanden nicht nur Erinnerungen an die lange Tradition der Kirchenmusik in der Christuskirche, sondern bereiteten für deren Festtag auch noch einen glanzvollen Schlusspunkt. Demnach traf es sich auch recht gut, dass mit Pfarrer Rudolf Ranzenberger genau jener Geistliche im Posaunenchor mitwirkte, der die Silberkonfirmanden vor 25 Jahren in die Gemeinde eingesegnet hatte. Mit seiner Unterstützung eröffneten die Blechbläser unter der Leitung von Thomas Meyer mit dem Satz „Sie schallet, die Posaun`“ aus dem Oratorium „Der Messias“ von Georg Friedrich Händel das Programm auf eine ungemein festliche Art und Weise. Der dabei vertonte Bibelvers „Sie schallet, die Posaun`, und die Toten erstehn zu neuem Leben und werden verwandelt“ wurde dabei durch den kraftvollen Klang der Bläser ausdrucksstark umgesetzt. Gleiches galt auch für das später folgende „Adagio“ des Posaunenchores von Johann Joachim Quantz, das aber im Gegensatz zum ersten Satz sehr zurückhaltend und gefühlvoll präsentiert wurde, um im direkten Anschluss beim ebenfalls von Quantz komponierten „Allegro“ erneut die fröhlich-ausgelassene Seite der barocken Kirchenmusik zu zelebrieren. Ähnlich „klassisch“ gestalteten sich zunächst auch die Beiträge des Flötenchores unter der Leitung von Susi Schliefer. Denn sowohl beim getragenen „Agnus Dei“ von Wolfgang Amadeus Mozart als auch beim Arrangement zu „Alles lobe seinen Namen“ von Joseph Haydn erklangen barocke Läufe und Stimmungen, die jedoch erneut unterschiedlicher nicht hätten ausfallen können. Denn das getragene „Agnus Dei“ verlangte den Holzbläsern viel Gespür für einen „warmen Klangteppich“ ab, während die fugenartigen Läufe des Haydn-Stücks größte Präzision und Aufmerksamkeit erforderten. Beides vermochte der Chor mit überzeugender Sicherheit umzusetzen. Den gelungenen Kontrastpunkt zu eben diesen musikalischen Fertigkeiten lieferte der Chor später im Programm selbst ab, indem man sich mit „By my side“ von Ingo Louis und dem „Preludio IV“ gekonnt der zeitgenössischen Musik mit eingängigen Melodien und modernen Rhythmen widmete.

Ähnlich modern fielen die Beiträge des Chores „QuerBet“ unter der Leitung von Dr. Frieder Flierl aus. Neben den getragenen Melodien der mehrstimmigen Sätze prägten sich den Konzertbesuchern vor allem die Inhalte der Lieder ein, wenn der Chor beispielsweise beim „Seid nicht bekümmert“ Verszeilen wie „Jesus der Auferstandene ist unter uns; die Freude am Herrn ist Eure Kraft“ mit der musikalisch frohen Botschaft der Osterzeit verband. Überhaupt hatte das „gesungene Lob Gottes“ ganz im Zeichen des Sonntags „Kantate“ (=Singet) an diesem Abend einen ganz besonders hohen Stellenwert, denn auch der „Projektchor“ der Gemeinde steuerte mit insgesamt drei Liedern einen bedeutenden Teil des Programms bei. Im Vergleich zu „QuerBet“ in deutlich kleinerer Besetzung auftretend, bot der Chor bei Liedern wie „Du bist groß“ und „Gnade und Freiheit“ viel Raum für harmonische Passagen und die hohe Qualität der Solostimmen von Katharina Flierl und Meike Weigand ließen. Beide Sängerinnen wirkten auch bei der Jugendband mit, die erstmalig bei einem Frühjahrskonzert in der Christuskirche auftrat, bei der Premiere aber gleich einen bleibenden Eindruck hinterließ. Geleitet von Jugendreferentin Andrea Schlagmann schafften es die Jugendlichen nämlich zunächst bei der Ballade „All that I need“ für echte Gänsehaut-Atmosphäre zu sorgen, ehe die recht rockige Version von „Lobet Gott in seinem Heiligtum“ dem Konzert eine ganz neue Facette verlieh. Mehr als gelungen fiel dann auch wenig später die Zusammenarbeit der Band mit „QuerBet“ beim „Begeistern und stärken“ von Christian Bittlinger aus. Davor lag aber noch mit den solistischen Darbietungen von Susi Schliefer an der Querflöre und Thomas Meyer an der Orgel der an diesem Tag künstlerisch sicherlich hochwertigste Beitrag. Denn einmal mehr verband das eingespielte Duo bei den verschiedenen Sätzen der „Sonate D-Dur“ von Leonardo Vinci größte technische Perfektion mit sensiblem Einfühlungsvermögen. Sätze wie „Allegro“ und „Adagio“ wirkten ungemein abwechslungsreich und hatten doch in der Leichtigkeit der Präsentation das verbindende Element. Für einen dem gesamten Konzert angemessenen Schlusspunkt sorgte dann der Posaunenchor, der mit dem „Allegro moderato“ von Georg Friedrich Händel seiner „barocken Linie“ des Abends treu blieb und mit erneut festlichem Klang sogar noch die Lautstärke der Jugendband übertraf. Die Konzertbesucher dankten es ihnen und allen am Programm Beteiligten mit stehenden Ovationen und lang anhaltendem Applaus.





 
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