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  Gospelkonzerte  
     
 


Open-Air auf der Außenbühne


Zu einer festen Größe in Burgkunstadt sind mittlerweile die jährlich stattfindenden Gospelkonzerte auf unserer Außenbühne geworden. An einem lauen Sommerabend im Juni oder Juli können die zahlreichen Besucher namhafte Chöre aus der näheren und weiteren Umgebung genießen. Sollte das Wetter ausnahmsweise nicht mitspielen, wird das Konzert kurzfristig in die Christuskirche verlegt.

Der Eintritt zu dieser immer wieder begeisternden Veranstaltung mit modernen geistlichen Liedern ist frei!




15.06.2013:
2014: Joy in Belief (Hof)



Pfarrer Heinz Geyer bezeichnete es rückblickend als „ein echtes Wagnis“, doch am Ende wurden er, die Kirchengemeinde und alle Gäste für den aufgebrachten „Mut“ belohnt. Denn obwohl es am Samstag bis in die Nachmittagsstunden geregnet hatte, blieben die Veranstalter des 14. Gospel-Open-Airs standhaft und gaben dem Konzert unter freiem Himmel grünes Licht. Und spätestens als sich die rund 350 Konzertbesucher am Abend zum ersten Mal begeistert von ihren Plätzen des Atriums erhoben, um sich gemeinsam den mitreißenden Gesängen des Gospel hinzugeben, waren alle dankbar für die mutige Entscheidung.

Großen Anteil an der eindrucksvollen Atmosphäre des Abends hatten neben dem Wetter natürlich die musikalischen Protagonisten: Der Hofer Gospelchor „Joy in Belief“ feierte nach dem erinnerungswürdigen Auftritt von 2010 am Samstag ein umjubeltes Comeback in Burgkunstadt. Dabei schaffte es der Chor einmal mehr, einen atmosphärischen Bogen zu spannen, der von ruhigen und getragenen Melodien bis zu Popsong-Arrangements reichte.

„Wenn Sie einen musikalischen Wunsch haben, lassen Sie es uns wissen. Wir werden ihn erfüllen!“, kündigte Chorleitern Marina Seidel gleich zu Beginn an und unterstrich damit ein weiteres Erfolgsrezept des erfahrenen Gospelchors: die Nähe zum Publikum. Und diese erreichten Chor und Chorleiterin nicht nur durch teils unterhaltsame Ansagen, sondern vor allem durch die eigene musikalische Klasse, die auch durch die Unterstützung der vierköpfigen und äußerst spielfreudigen Band erreicht wurde. Überhaupt setzte „Joy in Belief“ in Sachen Klangvolumen neue Maßstäbe beim Gospel-Open-Air in Burgkunstadt. Auch dank einer sehr guten Beschallungstechnik sprang der Funke des Gospel rasch auf die Zuschauer im Halbrund über, auch wenn der Start ins Programm bewusst bedächtig ausfiel. „Halleluja“ und „You’ve got a friend“ bestachen durch die hohe atmosphärische Dichte, die unter dem freien und vor allem blauen Himmel Burgkunstadts für ganz besondere Momente sorgte. So richtig in Wallung geriet das Atrium im Schatten der Christuskirche beim sich anschließenden Gospel-Medley, das in kürzester Zeit alle Gospel-Klassiker vereinte und endgültig den Funken überspringen ließ. Bei „He’s got the whole world in his hand“ forderte Marina Seidel erstmals das Publikum zum Mitsingen auf. Nach einer kurzen gesanglichen Einweisung folgte ihr das Publikum zunächst bereitwillig, wenig später aber bereits vollauf begeistert. Das Markenzeichen von „Joy in Belief“ ist aber neben dem hohen Unterhaltungswert auch die Bandbreite der Songauswahl. Beiträge von Udo Lindenberg wechselten sich beispielsweise mit dem Musical „König der Löwen“ oder dem „Gefangenenchor“ aus Verdis Oper „Nabucco“ ab. Das war nicht immer Gospel, doch den Konzertbesuchern gefiel es, weil alles auf einem gleich bleibend hohen musikalischen Niveau präsentiert wurde. Für die stimmungsvollsten Höhepunkte sorgten aber noch immer die Klassiker wie „Amen“ oder „I will follow him“, bei denen der Chor immer wieder gekonnt die Nähe zum Publikum suchte. Demnach fiel auch der Schlusspunkt besonders atmosphärisch aus: Dem musikalischen „Vater unser“ folgten das gemeinsam gesprochene Gebet und der Segen durch Pfarrer Geyer. Denn an diesem wieder einmal ganz besonderen Abend war neben aller Unterhaltung und Emotionalität vor allem das zu spüren, für das der Gospel auch mit seinem Namen: die gute Nachricht des Evangeliums.







15.06.2013:
2013: Jesus Gospel Singers (Hof)



Es war das mittlerweile 13. Gospel-Open-Air, das die Kirchengemeinde bei besten äußeren Bedingungen im Schatten von Christuskirche, Kindergarten und Gemeindehaus veranstaltete – doch von ersten Abnutzungserscheinungen oder Langeweile konnte auch 2013 wahrlich keine Rede sein. Hauptverantwortlich dafür waren die „Jesus Gospel Singers“ aus Hof, die mit ihrer Interpretation des Gospels den mehreren hundert Gospelfans ein nachhaltiges Konzerterlebnis ermöglichten.

Dabei setzte der gut 20 Sängerinnen und Sänger umfassende Chor von Anfang an seinen ganz eigenen Akzent. Dies galt bereits für den Auftakt, als die „Jesus Gospel Singers“ den Weg zur Bühne durch das Publikum suchten, dort stehen blieben und ungemein einfühlsam „Jesus, come by here“ anstimmten – „Jesus komm’ hierher“. Und fast schien es so, als würde der Angesprochene diesem Aufruf folgen, denn die sich anschließenden rund 120 Minuten Musik waren nicht nur von mitreißenden Rhythmen und schwungvollen Tanzeinlagen sondern eben auch von sehr intensiven Momenten der Stille und des Innehaltens geprägt.

Zunächst legten die „Jesus Gospel Singers“ aber so los, wie man es vom Gospel erwarten darf. Klassiker wie „Higher and higher“, „Go tell it on the mountain“ und „Oh happy day“ rissen die Zuhörer von Beginn an mit. „Für uns ist das hier eine echte Premiere“, hatte Chorleiterin Kerstin Lowak kurz vorher erklärt, denn immerhin war der Auftritt in Burgkunstadt für die Hofer Gospelsänger der erste Auftritt unter freiem Himmel. Von Anfangsnervosität war aber auch aufgrund des schwungvollen Auftakts nichts zu spüren. Ganz im Gegenteil: „Wenn Sie Ihre Herzen öffnen, dann wird der Himmel jubeln“, versprach ein Mitglied der „Jesus Gospel Singers“ den Zuschauern. Er fasste damit den Gedanken treffend zusammen, der die Atmosphäre des mittlerweile fest etablierten Gospel-Open-Airs in Burgkunstadt ausmacht. Denn es mag durchaus sein, dass der Gospel traditionell in der Akustik eines Kirchenschiffs besonders imposant klingt, doch wenn die gesungene frohe Botschaft des christlichen Glaubens ohne Hindernis in den Himmel steigen kann, dann erzeugt das eine ganz besondere Stimmung. Und diese Stimmung zog sich durch das gesamte Programm. Das lag auch an den Solisten des Chores, die mit ihren facettenreichen Stimmen immer neue Ausrufezeichen setzten.

Spätestens beim „Shout“ aus dem Film „Sister Act“ hielt es kaum jemand mehr auf den Sitzen des Halbrunds. Begeistert wurde mitgeklatscht, getanzt und mitgesungen. Für die passende Begleitung sorgte dabei die vierköpfige Band, die stilsicher zwischen Blues, Funk und Reggae hin und her wanderte und somit den „Jesus Gospel Singers“ deren ganz eigene Note verlieh.

Deutlich ruhiger gestaltete sich dann der zweite Teil des Programms. Das meditativ anmutende „Halleluja, Salvation and Glory“ gab bereits diese Marschroute vor, die durch Balladen, wie „Miracles“ oder „I still haven’t found“ von U2 fortgesetzt wurde. Dieser Spagat in die Welt der Popmusik passte auch deshalb zum Gospelabend, weil deren Texte ebenfalls die Suche nach dem hoffnungsvollen Zuspruch Jesu beinhalten. Gleiches galt für die vereinzelt eingestreuten Berichte der „Jesus Gospel Singers“ aus ihrem Leben mit Gott. Diese persönlichen Einblicke wirkten aber keineswegs aufdringlich, sondern überaus authentisch. Dieser Glaubwürdigkeit setzte der Chor mit einer bemerkenswerten Aktion noch die Krone auf: „Man sollte das leben, was man glaubt, und sich nicht zu bloßen Lippenbekenntnissen hinreißen lassen“, erklärte Chormitglied Hartmut Drechsel und verwies in diesem Zusammenhang auf die Tatsache, dass der Chor an diesem Abend spontan auf seine Gage verzichten und stattdessen die Zuschauer ermutigten wolle, gemeinsam Geld für die Flutopfer im Süden und Osten Deutschlands zu spenden.

„Ich bin stolz, Ihnen 1070 Euro überreichen zu dürfen,“ verkündete wenig später Pfarrer Heinz Geyer von der gastgebenden Kirchengemeinde, nachdem das eingesammelte Geld der Zuschauer gezählt worden war. Mindestens genau so eindrucksvoll wie diese spontane Spendenbereitschaft waren aber das abschließende Segenslied „Der Herr segne dich“ und das gemeinsame „Vater unser“, die das versammelte Publikum Hand in Hand mit den „Jesus Gospel Singers“ darbot – der eindringliche Beweis dafür, dass die frohe Botschaft des Gospel an diesem Abend nicht nur den Himmel erreichte.




30.06.2012:
2012: °gospelcontakt°°



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09.07.2011:
2011: "Main-Line-Gospel"



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20.06.2010:
2010: "Joy in Belief"



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28.06.2009:
2009: "Living Water"



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26.07.2008:
2008: 'Main-Line-Gospel'



Open-Air vor dem großen Regen



Nach der Pause ging es in der Christuskirche weiter


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13.04.2008:
Dekanats-Gospel-Workshop



Der "Dekanatsgospelchor" singt im Farbwechselgottesdienst


Moderatorin Vroni Flierl lüftet beim Dekanatskantor Klaus Bormann das Geheimnis, wie man einen Chor zum :-) bringt.

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16.06.2007:
2007: Kronacher Gospelchor

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Der Gospelchor Kronach in der Christuskirche




2006: Caroline and friends

Gospelchor Leutershausen






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Living water 2005

C.I.A. 2004


 
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