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  20 Jahre QuerBet  
     
  24.07.2016:
Lass dir an meiner Gnade genügen



Das große Geschenk der Gemeinschaft

Ein Chor hat Geburtstag und macht Anderen ein großes Geschenk. Der Chor „QuerBet“ ließ in der Christuskirche das Publikum teilhaben an ihrer Gemeinschaft und ihrer Liebe zur Musik. „Wir sind ein Wohlfühlchor“, so Chorleiter Dr. Friedrich Flierl, der fast von Anfang an den Chor dirigiert. Die 20 Jahre, die der Chor nun besteht, wurden in einem großen Jubiläumskonzert gefeiert.

Dafür lud „QuerBet“ andere Sänger ein, um gemeinsam das „Paulus-Oratorium“ von Siegfried Fietz zu singen. Der Chor, der 25 bis 30 Sänger und Sängerinnen zählt, wurde so auf über 50 Stimmen erweitert. Außerdem erarbeitete der Musikprofi Darius Rossol aus Köln in einem Gospelworkshop die Beiträge für das Konzert.

Das Konzert gliederte sich in drei Teile. Nach dem Einzug der gesamten Teilnehmer mit dem Gospel „Freedom is comming“ war bereits das Eis gebrochen und die Zuhörer in der vollen Kirche bemerkten sofort, dass sie ihr Kommen nicht bereuen würden. Danach brachte „QuerBet“ eine Auswahl der Lieblingslieder zu Gehör. Nach dem kraftvollen und dynamischen Choral „Lobe den Herrn, meine Seele“ über die etwas ruhigeren Lieder „Ich bin der Herr, dein Gott“ und „Solange Gott noch Gnade gibt“ durfte natürlich ein tansanisches Lied in Kisuaheli nicht fehlen: „Upendo wa Bwana“ mit Trommelunterstützung brachte endgültig Bewegung ins Publikum.

Im zweiten Teil wurden dann die Lieder aus dem Gospel-Workshop zum Besten gegeben. Das fetzige „All around“ wurde abgelöst vom tansanischen „Natembea Nurini“. Die diesjährige Jahreslosung hat Darius Rossol mit dem Lied „Ich will euch trösten“ einfühlsam vertont. Das ruhige, klanglich ausgewogene lateinische Taize-Lied „Veni Sancte Spiritus“ bildete den Abschluss des zweiten Teiles.

In einer kurzen Pause überraschten die Chormitglieder ihren Chorleiter mit einem selbstgedichteten Lied und überreichten ihm ein Geschenk. Ebenfalls lobende Worte im Namen der Kirchengemeinde, fand Pfarrer Heinz Geyer, der ihm ebenfalls ein Geschenk überreichte. Rainer Horn, der ehemalige Pfarrer von Burgkunstadt – seit nunmehr 9 Jahren Dekan in Leutershausen - gilt neben Frieder Flierl als der Gründungsvater von „QuerBet“. Er war mit seiner Frau Sigrid extra angereist und ließ es sich nicht nehmen, ein paar Worte zu sprechen und aus dem „Nähkästchen zu plaudern“.

Im dritten Teil sollte dann mit dem „Paulus-Oratorium“ (nach Siegfried Fietz) der Höhepunkt des Konzertabends folgen. Nach einigen einführenden Sätzen von Pfarrer Geyer zum Leben des Paulus erlebten die Zuhörer ein mit viel Elan und sattem Klang vorgetragenes Oratorium indem immer wieder Solostücke und Sprechstellen eingeflochten waren. Als Dirigent fungierte hier Darius Rossol und die Vollblutmusiker Thomas Bähr am Klavier, Joe Baer am Bass, Jonathan Baer am Schlagzeug und Susi Schliefer mit der Querflöte, ergänzten den Chorklang perfekt.

Nachdem Schlussakkord gab es in der Christuskirche stehende Ovationen und die Musiker wurden erst nach 2 Zugaben aus dem Chorraum entlassen. Mit dem berührenden „Bwana U„ unterstützt von der befreundeten Emma Mmari aus Tansania, die zur Zeit im Dekanat auf Besuch ist, endete ein großartiger Konzertabend an dem sowohl die Zuhörer als auch die Mitwirkenden sicher noch lange denken werden.

 

Vor 20 Jahren sah das Chorleben noch ganz anders aus. Den Anfang bildete 1996 eine Gemeinschaft junger Eltern, die gerne zusammen sangen, darunter auch die Initiatoren Frieder Flierl und der damalige Pfarrer Rainer Horn. Als „QuerBet“ mit etwa 14 Leuten gegründet wurde, sangen sie die Lieder zunächst einstimmig, erzählte Flierl, denn viele hätten zuvor noch nie in einem Chor gesungen. Heute ist es für sie selbstverständlich, vierstimmig zu singen. Sie können auf viele erfolgreiche Konzerte und Unternehmungen zurückblicken, darunter viele Chorfreizeiten und Workshops. „Das besondere an dem Chor ist die gute Gemeinschaft“, meinte Flierl. „Eine richtige Chorfamilie sind wir geworden.“ Im Repertoire hat der Chor moderne, christliche Lieder, singt aber auch klassische Kirchenliteratur und afrikanische Lieder. „Es gibt eine ganz große Verbundenheit mit Tansania“, so Jutta Schelder, die seit 20 Jahren mitsingt. Daher reiste der Chor voriges Jahr für 3 Wochen in die Meru-Diozöse um die Freunde zu besuchen. Unter anderem wurde auch an einem Chorwettbewerb teilgenommen.

Viele Chöre haben mit Nachwuchsmangel zu kämpfen. Was macht „QuerBet“ so erfolgreich? „Die Chormitglieder gehen aufeinander zu“, erklärte Pfarrer Geyer, der selbst mitsingt. Man interessiere sich für einander und feiere zusammen. Durch Workshops oder Projekte, wie das „Paulus-Oratorium“, kämen neue Interessierte dazu, von denen einige im Chor bleiben. Gleichzeitig gebe es viele langjährige Mitglieder, so Schelder. „Man verbringt so gemeinsam den Abend.“ Miteinander zu singen, bringt Familien und Freunde einander näher, macht Fremde zu Freunden.












 
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