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  Flötenkonzert  
     
  08.05.2016:
Jubiläumskonzert 40 Jahre Flötenchor



Sichtlich zufrieden und stolz zeigte sich Chorleiterin Susi Schliefer (rechts vorne), als sich „ihr“ Flötenchor am Ende eines denkwürdigen Jubiläumskonzerts den stehenden Ovationen eines begeisterten Publikums in der voll besetzten Christuskirche stellte.

Letztendlich war es Pfarrer Rudolf Ranzenberger und somit der „Gründungsvater“ des Flötenchores, der das aussprach, was sich jeder in der Christuskirche bereits im Stillen gedacht hatte: „In dieser Masse, in seiner Klasse und seiner Tradition ist dieser Chor sicherlich einmalig!“ Diesen Eindruck untermauerte der Flötenchor anlässlich seines 40jährigen Bestehens mit einem denkwürdigen Konzerterlebnis, in dessen Mittelpunkt neben den aktiven Mitgliedern und den Wegbegleitern auch die derzeitige Chorleiterin stand.

Denn seit mittlerweile 19 Jahren leitet Susi Schliefer die Holzbläser der musikbegeisterten Kirchengemeinde, und der Konzertabend verdeutlichte auf eindrucksvolle Art und Weise, zu welch großartigem musikalischen Niveau die mittlerweile dienstälteste Leiterin der Chorhistorie ihren Flötenchor in dieser Zeit geführt hat.

Als Pfarrer Heinz Geyer in seiner Begrüßung auf die Thronbesteigung König Salomos im 1. Buch der Könige verwies, wo es heißt, dass „das Volk mit Flöten blies und die Erde erbebte“, konnte er noch nicht wissen, dass sich das Beben in der Christuskirche bemerkbar machen sollte. Denn einen derart lang andauernden, donnernden und herzlichen Schlussapplaus hatte der Flötenchor in seiner an Höhepunkten reichen 40jährigen Geschichte selten erlebt. Das ‚Geheimrezept’ des Abends war dabei das, was den Chor seit jeher ausmacht: die Freude am gemeinsamen Lob Gottes und die dabei erlebte Gemeinschaft. Diese Gemeinschaft bestand am Sonntag aus exakt 50 Holzblasinstrumenten, die von der winzigen Piccolo-Flöte bis zum über zwei Meter großen Sub-Bass reichte. Das Ergebnis: ein orchestraler Klang, der in dieser Art der Zusammensetzung ganz sicher seines Gleichen sucht.

Ermöglicht wurde diese Rekordzahl an Instrumenten durch die Zusage zahlreicher ehemaliger Chormitglieder, anlässlich des Jubiläums nochmals zur Flöte zu greifen und am gesamten Konzertprogramm mitzuwirken. Diese Idee entpuppte sich bereits bei den zwei gemeinsamen Proben, spätestens aber beim Konzert als der ganz große Coup.

Ein ganz besonderes Geburtstagsständchen gab es darüber hinaus auch noch: Die drei bisherigen Chorleiter, Susi Schliefer (Querflöte), Pfarrer Rudolf Ranzenberger (Euphonium) und Uli May (Bratsche), gaben einfühlsam Johann Sebastian Bachs „Gott lob“ zum Besten und drückten damit auch ihre große Verbundenheit gegenüber dem Chor und seinen Mitgliedern aus.

Dieser präsentierte an dem Konzertabend mit einem ungemein warmen Klangbild, viel Gefühl für rhythmische Details und einer abwechslungsreichen und ausdrucksstarken Dynamik diverse Highlights aus den Konzerten, Gottesdiensten und Konzerttourneen der letzten 40 Jahre. Das Programm war dabei so vielseitig und bunt, wie der generationenübergreifende Chor selbst. Zudem vermittelte die musikalische Bandbreite, die vom barocken Lebensgefühl eines Johann Sebastian Bach über klassische Perlen aus der Feder Mozarts bis hin zu modernen Arrangements von Richard Roblee reichte, die große musikalische Vielfalt und Wandlungsfähigkeit des Chores.

Zwischen den Stücken gab es immer wieder unterhaltsame Einblicke in die Geschichte des Chores. So erinnerte Gründungsmitglied Annette Oßmann an die Anfänge des Chores unter der Leitung von Pfarrer Rudolf Ranzenberger, die Eigenheiten und Verdienste der drei bisherigen Chorleiter und an das, was den Chor antreibt und verbindet: das Lob Gottes.

An diese Zielausrichtung des Chores erinnerte auch Pfarrer Ranzenberger in seiner Rede, der hinsichtlich der Qualität des Chores auch das Schaffen der derzeitigen Chorleiterin herausstellte: „Susi ist für diesen Chor ein echter Glücksfall!“ Die überglückliche Chorleiterin sprach rückblickend von einem Wagnis, das sie vor 19 Jahren eingegangen sei. „Aber ich hatte die Vision, mit der Unterstützung des Chores aus diesem scheinbar so unbedeutenden Instrument etwas Großes zu machen. Und ich denke, dass wir das geschafft haben.“ Ähnlich sah es auch der Chor selbst, der in Person von Doris Büttner „seiner Susi“ für den großen Einsatz und die tolle Arbeit der vergangenen 19 Jahre dankte.

Darüber hinaus bedankte sich auch Pfarrer Heinz Geyer im Namen der Kirchengemeinde bei Pfarrer Ranzenberger, Uli May und Susi Schliefer für deren Verdienste als Chorleiter und zeichnete zudem die treuesten Mitglieder des Chores aus. Zu ihnen zählen Rita Vonbrunn (28 Jahre Mitglied des Chores), Carmen Fengler (30), Doris Büttner (31), Susi Krauß (34) und vor allem Annette Oßmann, die über die gesamten 40 Jahre ihrem Flötenchor die Treue gehalten hat. Und auch 3. Bürgermeister Manfred Hofmann übermittelte die Glückwünsche der Stadt an den Chor, seine Leiterin und die gesamte Kirchengemeinde.

-mts-


Bilder Flötenkonzert




Pfarrer Heinz Geyer nutzte die Gelegenheit, um im Rahmen des Jubiläumskonzertes den treusten Mitgliedern des Flötenchores den Dank und die Anerkennung der Kirchengemeinde zukommen zu lassen (von links): Doris Büttner, Carmen Fengler, Rita Vonbrunn, Annette Oßmann und Susi Krauß.


Ein ganz besonderes Geburtstagsständchen präsentierten die drei bisherigen Chorleiter ihrem Flötenchor in einer nicht alltäglichen instrumentalen Zusammensetzung: Susi Schliefer (Querflöte), Pfarrer Rudolf Ranzenberger (Euphonium) und Uli May (Bratsche).

 
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