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  Einheit der Christen  
     
  24.01.2014:
Ökumenischer Gottesdienst in der Josefskirche



Einen angemessenen Rahmen erhielt der Gottesdienst durch den Regens-Wagner-Chor unter der Leitung von Peter Lachner.

„Lasst uns miteinander singen, loben, preisen den Herrn!“

Ein passenderes Begrüßungslied hätte der Regens-Wagner-Chor unter der Leitung von Peter Lachner nicht anstimmen können, als man den musikalischen Auftakt zum ökumenischen Gottesdienst in der Kirche von Regens-Wagner gestaltete. Denn anlässlich der Gebetswoche für die Einheit der Christen hatten sich katholische und evangelische Christen in dem Gotteshaus zusammengefunden, um genau jenes „Miteinander“ im christlichen Glauben und damit den ökumenischen Gedanken zu bekräftigen und neu zu beleben.

Das Motto des Abends entsprang dem biblischen Wort „Ist denn Christus zerteilt?“ aus dem 1. Korintherbrief. Pfarrer Heinz Geyer von der evangelischen Kirchengemeinde und Diakon Herbert Mayer von der katholischen Pfarrgemeinde hatten zusammen mit den Mitgliedern des Ökumenekreises den Abend inhaltlich vorbereitet. Der Gottesdienst hinterließ aber auch aufgrund seiner musikalischen Ausgestaltung Spuren bei den Besuchern. Neben dem gastgebenden Chor von Regens-Wagner waren nämlich auch der Posaunenchor sowie Organist Thomas Meyer von der evangelischen Kirche vor Ort. Choräle wie „Komm’ Herr, segne uns, dass wir uns nicht trennen“ erlangten dadurch neben ihrer an diesem Abend besonderen inhaltlichen Tiefe auch noch ein festliches Klangbild.

Auch wenn der inhaltliche Schwerpunkt der Gebetswoche in diesem Jahr auf das Leben der Christen in Kanada ausgerichtet war, schafften es die beiden Geistlichen sowie die Mitglieder des Ökumenekreises auch, die Situation der Ökumene in Bugkunstadt in den Mittelpunkt zu stellen. Das galt vor allem für die Predigt von Pfarrer Geyer, bei der auch sehr persönlich von den Begegnungen mit dem erst kürzlich verstorbenen Pater Paul Hebel von der katholischen Pfarrgemeinde berichtete. Gerade bei der Frage nach einer möglichen gemeinsamen Eucharistiefeier habe ihm sein katholischer Amtskollege auf beeindruckende Art und Weise deutlich gemacht, dass hierzu nicht die Menschen sondern Christus allein einlade. „Nicht wir beschenken uns selbst, sondern Christus beschenkt uns beim Abendmahl“, habe ihm Pater Paul damals erklärt, so Pfarrer Geyer. Dieser Gedanke passte genau zu dem Bibelwort, das der Predigt zugrunde lag. Denn auch der Apostel Paulus stellte bei der damaligen Aufspaltung in Korinth klar, dass Christus keine Spaltung dulde. „Es gibt nur einen Christus, den Herr der Kirche, der uns vereint und verbindet“, hieß es damals. Und Pfarrer Geyer griff diesen Gedanken auf, indem er die versammelte Gemeinde aufrief, nicht auf das Trennende, sondern auf das, wofür man Gott danken könne, zu schauen.

Ein weiteres eindrucksvolles Zeichen der Ökumene setzten mit Heinz Bassing und Thomas Müller die beiden Hauptvertreter des Ökumenekreises, als sie nach dem gemeinsamen Glaubensbekenntnis vor dem Altar das Ökumenekreuz zusammensetzten und darauf Kerzen der Hoffnung entzündeten. Abgerundet wurde der Gottesdienst durch Fürbitten und Gebete, in denen immer wieder der Wunsch „Mache uns eins in Christus“ geäußert wurde.


 
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