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  Adventskonzert 2012  
     
  09.12.2012:
Konzert der Chöre



Die öffentliche Wertschätzung der Kirchenmusik in der Kirchengemeinde wurde auf eine echte Probe gestellt: Wird sich bei diesen Wetterbedingungen überhaupt jemand auf dem Weg in die Christuskirche machen, um dem Adventskonzert der Chöre und Solisten der Gemeinde beizuwohnen? Pünktlich um 17 Uhr durfte Pfarrer Heinz Geyer bei seiner Begrüßung feststellen: „Schön, dass Sie so zahlreich erschienen sind!“ Für viele Mitglieder und Gäste der Kirchengemeinde ist das Adventskonzert in der Christuskirche längst ein fester Bestandteil der vorweihnachtlichen Zeit geworden. Und sie wurden für ihr Kommen belohnt. Das kurzweilige Konzertprogramm umfasste verschiedene Epochen der Kirchenmusik und spannte gekonnt den inhaltlichen Bogen von Liedbeiträgen der Adventszeit bis hin zum nahenden Weihnachtsfest. Allein die festliche Eröffnung durch den Posaunenchor mit „Denn die Herrlichkeit Gottes, des Herrn“ aus Georg Friedrich Händels „Messias“ entschädigte die Konzertbesucher für alle Strapazen auf den verschneiten Wegen in die Christuskirche. Das achtstimmige Arrangement erfüllte den gesamten Chorraum mit einem festlichen Klangbild, das die Botschaft von der nahenden Ankunft Jesu eindrucksvoll übermittelte. Deutlich reduzierter, aber dadurch keineswegs weniger klangvoll stimmte der Chor unter der Leitung von Thomas Meyer im direkten Anschluss das „Herr Gott, wir loben dich“ von Friedrich Silcher an. Das Besondere hier: Die romantische Choralbearbeitung wurde allein von den Posaunen dargeboten. Das dadurch erzielte warme Klangbild setzte einen bewusst gewählten Kontrapunkt zum vorherigen Stück und bewies somit den Facettenreichtum der Blechbläser. Diese musikalische Abwechslung setzte sich im direkten Anschluss fort, als der Flötenchor unter der souveränen Leitung von Susi Schliefer sowohl Getragenes als auch Tänzerisches aus der Suite zu John Eccles’ Oper „Semele“ darbot. Dabei überzeugte der orchestrale Klang der Holzbläser trotz des hohen Schwierigkeitsgrads der Stücke. Gleiches galt auch für die später folgenden Variationen zum Choral „Wunderbarer König“ von Thomas Albus, bei denen der Chor sicher zwischen verschiedenen Rhythmen und Tempi wechselte, ohne das Gefühl für das korrekte Spiel zu verlieren. Dieses technisch sichere Musizieren wurde am Sonntag aber von einer Gruppe noch übertroffen. Denn was das Querflöten-Ensemble unter der Leitung von Susi Schliefer und unter der Begleitung von Thomas Meyer an der Orgel darbot, war nahe an der Perfektion. Franziska Fleischmann, Katharina Gierlich, Ann-Kathrin Groh und Susi Schliefer stimmten die vier Sätze aus Johann Christian Schickhards „Concerto für vier Querflöten und Orgel“ nicht nur sicher sondern vor allem in einem erstaunlich homogenen Klangbild an, bei dem sich keine Musikerin in den Vordergrund spielen musste. Die dadurch erzielte Leichtigkeit bei den mitunter sehr schnellen („Allegro“ und „Vivace“) oder tänzerischen Sätzen („Menuett“) aus dem Barock passte sich herrlich in die Vorfreude des nahenden Weihnachtsfestes ein.

Zusätzliche Wärme in das von Kerzenschein erleuchtete Gotteshaus brachte der Chor „QuerBet“ unter der Leitung von Dr. Frieder Flierl. Dem besinnlichen „My Lord, what a morning“ folgte das festliche „Freue dich Welt“ von Georg Friedrich Händel, bei dem vor allem der sichere Wechsel zwischen Männer- und Frauenstimmen zu gefallen wusste. Zunächst einstimmig wurde wenig später das Lied „Es wird nicht immer dunkel sein“ von Klaus Heizmann angestimmt, das kurz darauf, wie beim anschließenden „Kind in der Krippe“, erneut im vierstimmigen Choralsatz mündete. Mit diesen beiden Sätzen Heizmanns hatte „QuerBet“ zudem geschickt die inhaltliche Brücke zwischen Advents- und Weihnachtszeit geschlagen, als man Verszeilen wie „Gott hat heute seinen Himmel aufgemacht“ zum Besten gab. Passend hierzu stimmten die Konzertbesucher zusammen mit Orgel und Posaunenchor den Choral „Nun komm der Heiden Heiland“ an und versetzten sich damit endgültig in die vorweihnachtliche Stimmung. Dieser inhaltliche Bogen wurde vom Posaunenchor gekonnt zu einem harmonischen Ende geführt. Denn der technisch wie dynamisch beeindruckenden Darbietung von Antonio Bertalis „Sonata“ folgte Friedrich Wilhelm Zachows besinnliche und fugenartig aufgebaute Interpretation des Weihnachtschorals „Vom Himmel hoch, da komm ich her“, das mit einem herrlich erstrahlenden Schlussakkord die gesamte Vorfreude auf die Geburt Christi ausdrückte.

Pfarrer Heinz Geyer fand demnach nur lobende Worte für die Chorleiter und deren Sänger und Musiker, bedankte sich aber auch für die Treue der Konzertbesucher, die ihr Kommen wahrlich nicht bereuen mussten. Dies drückte das Publikum selbst mit lang anhaltendem Applaus aus. Gerne nahmen alle Anwesenden zudem die anschließende Einladung zu einer gemeinsamen Tasse Glühwein im Jugendcafè der Kirchengemeinde an, um die vorweihnachtliche Freude auch in der Gemeinschaft zu erleben.





 
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