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  Berichte Farbwechselgottesdienste  
     
 

25.09.2011:
Singt dem HERRN und lobt ihn




Die Farbwechsel-Gottesdienste in der Evangelischen Kirchengemeinde sind bereits seit vielen Jahren für ihre Abwechslung und ihren bunten Ablauf abseits aller liturgischen Strenge bekannt. Am Sonntag war dieser Gottesdienst aber besonders „farbenfroh“, denn immerhin wurden in der Christuskirche die neue Jugendreferentin und die neue Pfarramtssekretärin in ihre Ämter eingeführt und ein Gast und gute Freundin aus Tansania begrüßt.

Den angemessenen musikalischen Rahmen für so ein buntes Programm gestalteten die rund 50 Mitglieder des Gospel-Workshops, die sich unter der Federführung von Darius Rossol das gesamte Wochenende im Gemeindehaus versammelt hatten, um Gottes Lob mit festen und eindrucksvollen Stimmen zu verkünden. Demnach hatte der Farbwechsel-Gottesdienst mit dem Bibelwort „Singt dem Herrn und lobt ihn“ auch das passende Motto, wenngleich der Einstieg mit dem ostafrikanischen Reiselied „Bwana“ sehr getragen und nahezu besinnlich ausfiel. Für zusätzliche Gänsehaut-Atmosphäre sorgte dabei die Stimme von Emma Mmari, einem Gast der Evangelischen Kirchengemeinde aus der Meru-Diözese in Tansania, dem Partnerdekanat des Dekanats Michelau. Sie sang in der Christuskirche die Verse in Swahili und somit in ihrer Muttersprache, ehe der Chor gemeinsam mit einstimmte. Sein ganzes Temperament entfaltete der Chor beim anschließenden und mitreißenden „Oh when the saints“. Die Sängerinnen und Sänger deckten im Gottesdienst unter der sympathischen Leitung von Workshop-Leiter Darius Rossol ohnehin die gesamte musikalische Bandbreite von Gottes Lob ab – aber stets mit der frohen Botschaft im Mittelpunkt: „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt.“

„Manches Lob kommt nicht so an, wie es eigentlich gemeint ist,“ erklärte wenig später Pfarrer Heinz Geyer in seiner Predigt und bezog dabei auch die Beobachtungen mit ein, die die Gottesdienstbesucher kurz zuvor bei einem Anspiel im Altarraum gemacht hatten. Hier wurde ein Einblick in das Alltagsleben einer typisch fränkischen Familie gewährt und zugleich ein passendes Bild der dezenten fränkischen Zurückhaltung beim Verteilen gegenseitiger Komplimente nachgezeichnet. „Gott zu loben, ist ein wahres Geschenk“ ermunterte Pfarrer Geyer die Anwesenden in diesem Zusammenhang und machte dabei vor allem auf die daraus resultierende Freude am Leben aufmerksam.

Einen Teil dieser Freude an die Jugendlichen der Gemeinde weiterzutragen, wird in Zukunft auch eine Aufgabe von Annette Boxdörfer sein. Die aus Küps stammende Erzieherin ist die neue Jugendreferentin der Gemeinde. Dr. Frieder Flierl, Vorsitzender des Fördervereins der Jugendarbeit in der Evangelischen Kirchengemeinde, ermunterte die Kirchengemeinde, die neue Jugendreferentin mit offenen Armen zu begrüßen. Zudem verwies er darauf, dass die Stelle der Jugendreferentin von Spenden aus der Gemeinde finanziert wird, weshalb auch hier weitere Unterstützung jederzeit willkommen sei. Neben Annette Boxdörfer wurde auch Ulrike Kestel und somit die neue Pfarramtssekretärin der Gemeinde vorgestellt und anschließend in ihre Arbeit in der Gemeinde eingesegnet. Ulrike Kestel arbeitet bereits seit dem 16. September 2011 im Pfarramt. Den Abschluss des eindrucksvollen Gottesdienstes gestaltete der Gospelchor mit weiteren fröhlichen Liedern, ehe alle Gottesdienstbesucher den Weg in das Gemeindehaus antraten, um dort die gesammelten Erfahrungen bei einem gemütlichen Brunch auszutauschen.




18.04.2010:
Der Gute Hirte


Es war der Höhepunkt eines probeintensiven Wochenendes und zugleich eine eindrucksvolle Premiere, als die jungen Teilnehmer des Kinderchor-Workshops im Rahmen des Farbwechsel-Gottesdienstes in der Christuskirche einem staunendem „Publikum“ ihr erlangtes Können präsentierten. Doch auch der Besuch zweier ungewöhnlicher Gäste machte den Farbwechsel-Gottesdienst für alle Beteiligten zu einem echten Erlebnis. Dabei stand der gesamte Gottesdienst, der in Zusammenarbeit mit Pfarrer Heinz Geyer erneut vom „Farbwechsel-Team“ inhaltlich vorbereitet worden war, unter dem Motto „Der gute Hirte“. Einen der vielen Höhepunkte gab es aber gleich zu Beginn des Gottesdienstes, als Jugendreferentin Andrea Schlagmann diejenigen jungen Sängerinnen und Sänger vorstellte, mit denen sie das gesamte Wochenende das musikalische Rahmenprogramm des Gottesdienstes einstudiert hatte. Bereits beim ersten seiner fünf Lieder überzeugte der Chor durch die große Freude am Gesang, der nach Worten von Andrea Schlagmann bereits die Proben bestimmt hatte. Und auch bei den anschließenden Liedern gefielen die Kinder im Grundschulalter mit großer Textsicherheit und vor allem den einstudierten Gesten, die den Inhalt der Liedtexte noch zusätzlich untermalten. Textzeilen wie „Gott ist immer für dich da, wenn du ihn brauchst“ unterstrichen dabei, dass es beim Workshop nicht nur um den Gesang sondern vor allem um Inhalte ging. Diese Inhalte fügten sich nahtlos in das Thema des gesamten Gottesdienstes ein. In der Tradition der Farbwechsel-Gottesdienste führte ein unterhaltsames Anspiel in das Thema ein, bei dem drei Hirten ihre recht unterschiedlichen Ansichten im Hinblick auf ihren Herdenbestand äußerten. Während zwei der drei Hirten ihren Schafen höchstens marktwirtschaftliches Interesse entgegenbrachten, beteuerte der dritte Hirte für jedes einzelne seiner Schafe da zu sein und sich für diese auch unter größten Anstrengungen einzusetzen. Die inhaltliche Vertiefung dieses Ansatzes lieferte Pfarrer Geyer in seiner Ansprache, zu der er in der Christuskirche auch zwei echte Lämmer und deren junge Hirten „präsentieren“ durfte. Jakob und Simon Kestel berichteten dabei von den Pflichten eines guten Hirten, den Eigenheiten eines jeden einzelnen Schafes und der Notwendigkeit einer Herde. Somit fiel es Pfarrer Geyer nicht schwer, den Bogen zur Bibel und zur Rolle Jesu als guten Hirten zu spannen. Gerade Jesus erkennt jeden Menschen als Individuum und verbindet all diese in seiner Liebe zu einer echten Gemeinschaft, in der die Schafe auch aufeinander achten sollen. „Lasst uns die Liebe dieses wertvollen Geschenkes erkennen und Teil seiner gut behüteten Herde werden“, rief Pfarrer Geyer den Gottesdienstbesuchern zu. Dieser Aufforderung kam dann abschließend nicht zuletzt auch wieder der Kinderchor nach, der mit weiteren Liedern die frohe Botschaft des christlichen Glaubens vermittelte.




07.03.2010:
Du sollst den Namen Gottes nicht missbrauchen


Zahlreiche Besucher wurden zu unserem Farbwechselgottesdienst von Jutta Schelder und einigen Konfirmanden an der Kirchentür begrüßt. Unter der Moderation von Frieder Flierl hatte dieser besondere Gottesdienst das 2. Gebot zum Thema. Dass man nicht immer in großer Besetzung antreten muss, bewies der kleine aber feine „Projektchor“, der den Gottesdienst mit modernen Liedern musikalisch ausgestaltete. Mit ihren klaren, voluminösen Stimmen füllten die Sänger Frieder und Katharina Flierl, Meike Weigand – unterstützt von Amelie Fengler an der Gitarre und Thomas Meyer am Klavier- jederzeit die annähernd vollbesetzte Kirche aus. Im traditionellen Anspiel „Wolfgang & Annette“ ging es, passend zum Thema, um den unrechtmäßigen Gebrauch von Gottes Namen. Auf humorvolle Weise wurden die Christen in einer alltäglichen Situation auf die eigene Unzulänglichkeit hingewiesen. In der anschließenden Predigt ging Pfarrer Heinz Geyer auf das Thema ein. Unter anderem wurden die gebräuchlichen Namen Gottes erwähnt. Wir Christen als Kinder Gottes sind die Einzigen, die ihn Vater nennen dürfen. Erstmals wurde in einem Farbwechselgottesdienst eine Meditation von Evi Borsboom zum Thema ‚Heilig sei dein Name‘ durchgeführt. Große Freude herrschte, als während des Gottesdienstes eine junge Frau durch Kircheneintritt in unsrer Gemeinde aufgenommen wurde. Bevor sich die Gottesdienstbesucher auf den Weg zum Brunch ins Gemeindehaus aufmachten, erhielt jeder noch eine Visitenkarte Gottes, wo unter anderem auch die Termine und Themen der nächsten besonderen Gottesdienste vermerkt sind. Passend zur Passionszeit gab es dann einen leckeren Eintopf von Vroni Flierl.

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