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  Adventskonzert 2011  
     
 

04.12.2011:
Die Chöre der Christuskirche



Der Flötenchor unter der Leitung von Susi Schliefer überzeugte mit einer großen musikalischen Vielfalt, die barocke Tänze und moderne Choralarrangements vereinte

Als Thomas Meyer, Leiter des Posaunenchores und Organist der Evangelischen Kirchengemeinde, die Christuskirche und somit den Ort betrat, an dem wenig später das alljährliche Adventskonzert der Chöre und Solisten stattfinden sollte, hatte er durchaus Sorgenfalten auf der Stirn. „Ob sich bei diesem stürmischen Wetter überhaupt ein Zuhörer im Gotteshaus einfinden wird?“

Wenig später hellten sich seine und die Gesichtszüge aller beteiligten Musiker und Sänger sichtbar auf: Die Christuskirche war in der Tat bestens gefüllt. Gerade aufgrund des wenig adventlichen Wetters nahmen zahlreiche Musikinteressierte das Adventskonzert der Evangelischen Kirchengemeinde gerne als Anlass wahr, sich im Kerzenschein der Christuskirche auf die Advents- und die nahende Weihnachtszeit einstimmen zu lassen. Und die zahlreichen Konzertbesucher wurden wahrlich nicht enttäuscht, denn sowohl der Posaunen- und Flötenchor, als auch „QuerBet“, das Querflöten-Ensemble und die Solisten überzeugten mit großem musikalischen Ausdrucksvermögen und nicht zuletzt mit einem hervorragend abgestimmten Konzertprogramm.

„Lasset die Herzen aufgehen durch die Botschaft ‚Der Herr kommt!’“, verkündete Pfarrer Heinz Geyer bei seiner Begrüßung, die damit den musikalisch so festlich gestalteten Auftakt durch die Interpretation des Posaunenchores von „Macht hoch die Tür“ von Ingo Bredenbach aufgriff. Überhaupt konzentrierten sich die Blechbläser unter der Leitung von Thomas Meyer ausschließlich auf die musikalische Umsetzung von bekannten Adventschorälen, wie beispielsweise beim wenig später folgenden Vorspiel und den drei Choralsätzen von Traugott Fünfgeld zu „Wir sagen euch an den lieben Advent“. Gerne stimmte die versammelte Konzertgemeinde in die Melodie mit ein. Gerade in solchen Momenten war die Vorfreude auf die nahende Weihnachtszeit für jeden Konzertbesucher geradezu mit den Händen greifbar. Für weitere echte Höhepunkte sorgte auch der Flötenchor unter der bewährten Leitung von Susi Schliefer. Barocke, leichtfüßige Tänze von Claude Gervaise wechselten sich mit getragenen Choralarrangements zu „Weil Gott in tiefster Nacht erschienen“ von Helmut Lammel und dem rhythmisch ungemein anspruchs- und temperamentvollen „Gottes Sohn voll Gnaden“ ab. Und doch hatten alle Vorträge trotz ihrer bunten Vielfalt in dem dynamischen Spiel und dem eindrucksvollen weil überaus exakten Dirigierstil der Chorleiterin ihre gemeinsamen Nenner.

Den wahren Höhepunkt des gesamten Konzertabends lieferte aber eine gerade einmal 18jährige ab: Katharina Flierl ist seit jeher als begnadete Sängerin in und auch außerhalb der Gemeinde bekannt, doch am Sonntag lieferte die Musikschülerin ihre bisheriges Meisterstück ab. Unter der Begleitung von Thomas Meyer an der Orgel interpretierte sie zunächst ungemein einfühlsam und stimmlich versiert das bekannte „Noel“ von Adolphe Adam, um wenig später bei Johann Sebastian Bachs „Bereite dich Zion“ aus dem Weihnachtsoratorium für noch mehr Eindruck zu sorgen. Denn Katharina Flierl präsentierte die vielleicht schönste Weihnachtsmelodie der Kirchenmusik nicht nur mit großer Sicherheit, sondern auch mittels einer überaus angenehmen Zurückhaltung, die dennoch in der wechselnden Dynamik ihre große Ausdruckskraft hatte. Am Ende ließ sie ein staunendes und zutiefst beeindrucktes Publikum zurück. Für die weiteren gesanglichen Darbietungen sorgte „QuerBet“ unter der Leitung von Dr. Frieder Flierl und ebenfalls in der Begleitung von Thomas Meyer an der Orgel. Dabei präsentierte der Chor mit den Choral-Arrangements zu „Die Nacht ist vorgedrungen“ von Jochen Klepper sowie beim „Joy to the world“ von Georg Friedrich Händel und in der Bearbeitung von Klaus Heizmann ein komplett neu einstudiertes und überaus anspruchsvolles Programm. „Neuland“ war das Adventskonzert auch für mehrere Mitglieder des Querflöten-Ensembles unter der Leitung von Susi Schliefer, die es in den vergangenen Monaten erneut geschafft hat, ihren bewährten Kreis an talentierten Querflöten-Spielerinnen zu erweitern. Am Sonntag traten somit insgesamt zehn Musikerinnen im Ensemble auf und bewiesen bereits bei dieser Premiere mit den sowohl getragenen als auch fröhlichen Tänzen aus der Feder von Georg Friedrich Händels großes technisches Können. Dass dies seit jeher für Thomas Meyer an der Orgel gilt, weiß in der Kirchengemeinde jeder. Dennoch stellte er bei der gekonnten Interpretation von Johann Sebastian Bachs „Concerto G-Dur“ sein Können einmal mehr unter Beweis und setzte damit seinem persönlichen „Mammutprogramm“ am Sonntag noch die Krone auf.

Schließlich dirigierte er abschließend auch noch „seinen“ Posaunenchor, der mit einer diesmal achtstimmigen und teilweise im Doppelchor-Arrangement vorgetragenen Choralpartita zu „Macht hoch die Tür“ von Helmut Lammel für einen festlichen Abschluss sorgte, ehe die gesamte Gemeinde stimmungsvoll die Melodie zu „Tochter Zion“ anstimmte.

„Eure Vielfalt und große musikalische Qualität tun uns gut und stimmen uns bestens auf die nun nahende Zeit ein,“ fasste Pfarrer Geyer das rund 70minütige Konzerterlebnis zusammen. Der lang anhaltende Applaus der Besucher machte deutlich, dass er mit dieser Meinung nicht alleine war.





Den musikalischen Höhepunkt des Adventskonzertes lieferte in diesem Jahr die 18jährige Katharina Flierl, deren Darbietung von Adolphe Adams „Noel“ und Johann Sebatian Bachs „Bereite dich Zion“ großen Eindruck hinterließ

 
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